Falls jemand dächte, dass das Leben mit Gott "hintermondlich und mittelalterlich oder komplett konservativ" sei, dem sei hier gesagt:
Das moderne Leben ist erst durch das Kreuz und Auferstehung ermöglicht.
Denn Jesus führt uns nicht nur, sondern entwickelt uns auch in die Zukunft.
Gottes Geist ist es nämlich, der die Entwicklung des menschlichen Geistes fördert.
Schon immer auf der Suche nach dem "Schlüssel“ des Lebens, entwickelte der Mensch auch alle seine Wissenschaften.
Und jeder Fortschritt geschieht nur deshalb, weil der Mensch immer noch nicht alles beherrschen konnte!
Deshalb sucht er weiterhin nach Lösungen.
Und solange er sucht, entwickelt er sich auch weiter.
Und Gott spornt ihn auch richtig an.
Und Gott erlaubt dem Menschen auch vieles zu entziffern.
Gott gönnt dem Menschen auch seinen Erfolg.
ER freut sich auch darüber, wenn der Mensch sich in seinem Leben etwas Erfolg erfreuen kann.
Ist den Menschen das überhaupt bewusst?
Fühlen Sie sich sicher und in Ihrem Umfeld angenommen?
Verfügen Sie über ausreichende Lebensräume, in denen Sie genügend Platz für sich haben?
Oder müssen Sie sich anpassen, gar zurücknehmen und darauf achten, dass Sie immer nur gut funktionieren?
Wir brauchen Platz zum Leben.
Dies in räumlicher wie mentaler Hinsicht.
Einen (eigenen) Raum zu haben, in dem man sich zurückziehen und ungestört sein kann; einen freien Raum für eigene Interessen; die Möglichkeit, etwas alleine machen zu dürfen; Räume, in denen man nur für sich selber sein darf…
Das brauchen wir zum Leben!
Die Freiheit, solche Räume zu nutzen, ermöglicht uns, gut auf Räume zu reagieren, die wir mit unseren Mitmenschen teilen müssen.
Das klappt dann auch ganz gut, denn in unseren Freiräumen sammeln wir auch Platz für Gott und die Welt.
Unser Umfeld hat einen großen Einfluss auf uns. Es prägt unsere Wahrnehmung der Realität in der wir leben.
Wir haben darin entweder die Möglichkeit, uns ganz normal zu entwickeln und uns frei zu verhalten, oder wir lernen uns in vielfältigen Beschränkungen zu bewegen und unsere Wirklichkeit nach ihren bestimmenden Regeln zu filtern.
Durch die existierenden Beschränkungen entwickeln wir sehr oft "Anti-Verhaltensfilter“ und pflegen sie auch sorgfältig, um in dem für uns ungünstigem Umfeld überleben zu können.
Wir verlieren in "unfreien Räumen" also unsere Natürlichkeit und verbiegen uns in Verhaltensweisen, die unsere Umgebung von uns erwartet oder fordert.
Im Volksmund sagt man sehr gern: "Im gesunden Körper lebt ein gesunder Geist.“
Diese Behauptung stimmt aber so nicht!
Denn erst im gesunden Geist kann auch der Körper gesund bleiben.
Gestalten Sie also Ihre freien Räume!
Pflegen Sie Ihre freien Räume auch sehr sorgfältig!
Und genießen Sie vor allem die kostbare Zeit mit Gott.
ER wird Ihre freien Räume niemals beschneiden!
Und ER freut sich sehr auf Ihre Zeit mit IHM.
Und Jesus ging vorüber und sah einen Menschen, der blind geboren war. Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Meister, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, dass er blind geboren ist? Jesus antwortete: Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, sondern es sollen die Werke Gottes offenbar werden an ihm. Wir müssen die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann. Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt. Als er das gesagt hatte, spuckte er auf die Erde, machte daraus einen Brei und strich den Brei auf die Augen des Blinden. Und er sprach zu ihm: Geh zum Teich Siloah. das heißt übersetzt: gesandt – und wasche dich! Da ging er hin und wusch sich und kam sehend wieder. (Johannes 9,1-7)
Kennen Sie das auch?
Wir stehen manchmal vor einem Problem und finden keine Lösung.
Wir drehen uns um die eigenen Gedanken und kommen nicht raus aus dem Gedankenkarussell.
Wir drehen uns um die eigene Achse aber sehen den Wald von lauter Bäumen nicht mehr.
Wir suchen nach einem Durchblick und sehen nur eigene Scheuklappen…
Der Volksmund sagt nicht selten dazu: Du bist blind, mach einfach die Augen auf!
Manchmal ist die Lösung richtig greifbar und wir müssten nur die Initiative ergreifen, um den Lösungsweg zu erblicken.
Manchmal müssten wir nur die Perspektive verändern, um die Lösung zu erkennen.
Manchmal müssten wir nur genau zuhören und einen guten Rat zu befolgen…
Ganz wunderbares Lösungsbeispiel präsentiert uns Jesus mit der Heilung des Blinden.
Er spuckte auf die Erde, machte daraus einen Brei, trug den auf die Augen des Blinden auf und befahl ihm, sich waschen zu gehen. Und der Blinde tat das und kam zurück sehend.
Was mit anderen Worten bedeutet:
Wasche zuerst deine festverwurzelten irdischen Gedanken von dir ab und wechsle dabei die Gesamtperspektive: Richte deine ganze Aufmerksamkeit auf mich aus, dann wirst du genauso sehend werden, wie ich es bin. Ich kann dir immer helfen, alle deine Probleme zu lösen. Es reicht nur mein Wort. Probiere es am besten gleich, dann wirst auch du geheilt! Ich warte auf dich!
Wie wunderbar einfach ist diese Lösung - wir müssen nur Jesus vertrauen.
Der blinde Mensch hat es uns vorgemacht!
Haben Sie jemals darüber nachgedacht, wie wunderbar Sie geschaffen worden sind?
Gott hat Sie geschaffen!
Uns alle hat Gott geschaffen!
Und Gott hat uns ein wunderbares Leben geschenkt.
Unabhängig davon, dass wir durch Höhen und Tiefen gehen müssen.
Jedes Hoch in unserem Leben ist die Erinnerung an die Herrlichkeit Gottes!
Und jedes Tief ist der Hinweis, dass wir uns auf Gott verlassen können und um seine Gnade "anstehen“ dürfen!
In allen Phasen unseres Lebens sind wir gesegnet.
Wenn wir zufrieden sind, dürfen wir das geschenkte Wohl genießen und daraus Kraft für schwierige Lebensphasen schöpfen – in menschlichem Leben verläuft nichts dauerhaft gleich, sondern alles verändert sich, wie Tag und Nacht, die aufeinander folgen. Von der Helligkeit in die Dunkelheit; Von der Sonnenwärme des Tages in die Mondkälte der Nacht; Vom Guten in das Böse…
Und umgekehrt!
Wenn wir leiden, dürfen wir reifen und uns an die Hoffnung klammern, die in Jesus gegründet ist: Die Auferstehung! Sobald die Wolken verfliegen, scheint wieder die Sonne; Nach einem mühsamen Tag kommt die kraftspendende Entspannung; Vielleicht von der Welt vergessen oder „verstoßen“, aber von Gott geliebt…
Gott Vater, der uns geschaffen hat, sorgt immer für Ausgleich!
Wir dürfen ihm folgen und von ihm lernen, was uns guttut.
Wann haben Sie zuletzt Ihre Seele richtig "baumeln lassen“?
Wissen Sie noch, wie es Ihnen dabei ging?
Unsere Seele braucht den freien Entfaltungsraum.
Wir aber arbeiten von Montag bis Freitag, nutzen den Samstag, als einen Putz- und Versorgungstag und genehmigen uns am Sonntag einen Entspannungstag voller Freizeitaktivitäten.
Ist bei diesem Wochenplan irgendetwas verkehrt oder verwerflich?
Jajn!!!
Arbeiten und Entspannen gehören zum menschlichen Leben.
Wenn wir aber keine Musterunterbrechung erleben und das gleiche Programm Woche für Woche, Monat für Monat und Jahr für Jahr praktizieren, werden wir genauso depressiv verstimmt, als ob wir andauernd an sieben Tagen in der Woche ohne Entspannung arbeiten würden.
Solcher Turnus ist einfach ungesund!
Im Volksmund sagt man gerne dazu:
"wir sind ständig auf Sendung“
oder
"wir stehen unter Strom“.
Wir brauchen (Lebens)Zeiten zum Abschalten und zur Entspannung.
Wir brauchen "leere“ Zeiten, um unsere Seele "baumeln zu lassen", sonst werden wir ernsthaft krank.
Doch während wir dabei noch dazu neigen, uns zusätzlich mit Work-Life-Balance Konzepten weiter zu optimieren versuchen, um endlich entspannen zu können, gibt es eine ganz simple und sehr zuverlässige Formel, um das Maximum an Entspannung zu erfahren.
Sie wissen schon, was ich meine?
Natürlich!
Ich kann nur das empfehlen, was mir selber guttut!
Also, hier ist meine Empfehlung für Sie:
Sechs Tage in der Woche sollst du arbeiten und am siebten Tag der Woche, sollst du im Gespräch mit Gott richtig ausruhen und abschalten.
Aber wissen Sie was?
Diese Entspannungsformel funktioniert noch viel besser, wenn man sich dazu noch jeden Tag die Auszeit mit Gott gönnt.
Versprochen!
Und das Schönste dabei ist:
Das kann man wirklich jederzeit und an jedem Ort tun!
Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen. Wer aber mich nicht liebt, der hält meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein Wort, sondern das des Vaters, der mich gesandt hat. (Johannes 14,23-24)
Wussten Sie, dass etwa 14 Millionen Zuschauer jeden Sonntagabend dem Tatort beiwohnen?
Das ist wesentlich mehr, als die beiden großen Kirchen an Gottesdienstbesucher haben.
Aus welchem (guten oder schlechten) Grund imponieren uns Filme in denen Ordnungshüter und ermittelnden Filmkommissare keine "Helden des Guten" mehr sind, sondern die "Otto Normalverbraucher“- Rollen verkörpern?
Sie werden sehr oft, als süchtig, traumatisiert und von Beziehungsstörungen gekennzeichnet dargestellt.
Auf der anderen Seite werden die Täterprofile sichtbar, die ebenfalls die gleichen sozialen Hintergründe in ihren Rollen verkörpern, in ihrer Verletztheit aber nicht in die "gute Welt geschafft haben", sondern in Hass und Leid "geflüchtet" sind.
Das ist das wahre Leben, das in den Krimis dargestellt wird.
So enden wir eines Tages, wenn wir uns jeglicher Entgrenzung hergeben und den gesamten Unrat in uns einsammeln, das uns von unserem modernen Leben tagtäglich präsentiert wird.
Das Böse destabilisiert. Es macht einsam. Es erleichtert das "Abrutschen in den sozialen Abgrund“.
Wo kommt das inständig wachsende Interesse am Bösen?
Den Untersuchungen zufolge wollen die Zuschauenden nicht etwa das Böse "abwehren". Sie wollen sich eher vor die Augen führen, dass sie dem Bösen noch entkommen sind.
Aber entkommen wir dem Bösen, das wir in uns einsammeln?
Nein!
Wir verdrängen es zwar ganz schnell von der "sichtbaren Oberfläche“, aber es "mutiert fröhlich" zum "Dauerschatten“ und arbeitet unbewusst in uns weiter.
Sind unsere Werte und Normen abhandengekommen?
Nein! Wir "werten sie nur um“, um uns eine neue und "schamlose“ Lebenswirklichkeit "zu erzeugen“.
Aber erreichen wir diesen Zustand wirklich?
Ich persönlich finde, dass es viel besser ist, Gottes Wort zu halten und sich damit intensiv auseinander zu setzen. Das entfaltet in unserem Unterbewusstsein genauso enorme Kraft und wir können uns gesund entwickeln und als gesunde Menschen leben.
Damit erzeugen wir auch garantiert eine "Scham lose" Lebenswirklichkeit für uns und unsere gesamte Umgebung.
Haben Sie schon einen eingespielten Handwerker-Trupp beobachtet, der auf einer Baustelle ankommt?
Unabhängig davon, ob die Gruppe aus zwei oder mehreren Handwerkern besteht, bleibt jeder standhaft auf den Capo fokussiert und führt jeden Schritt nach seinem Handzeichen aus. Hand in Hand jeden einzelnen Handgriff einsetzend, bis jeder seinen Platz eingenommen hat. Fast im Einklang miteinander, bis die Arbeit beginnt…
Dieses Verhalten ist aber nicht in jeder Lebenssituation haltbar.
Uns überkommen manchmal Zweifel.
Wir verlieren die (Selbst)Sicherheit und werden dann orientierungslos.
Wir verlieren uns manchmal "zwischen den Zeilen" unseres Daseins.
Wie gut, dass wir Jesus haben.
Jesus ist für uns ein Fels in der Brandung und erinnert uns daran, dass er uns bei jedem Schritt begleitet, egal, was um uns passiert.
Darauf können wir uns immer verlassen.
Und ER tut es auch!
Wenn wir mit Jesus unterwegs sind, spielen die um uns tobenden Stürme des Lebens eine untergeordnete Rolle.
Da, wo wir mit Jesus eins sind, ist Frieden und Stille.
Herrliche Ruhe breitet sich in uns aus.
Wir sind geordnet und alle unsere Gedanken sind auf Jesus zentriert.
Nicht auf die Welt.
Sie holt uns zwar immer wieder zurück und präsentiert uns ihr weltliches Geschehen, aber wir wissen, Jesus hat alles in der Hand und wird auch alles steuern.
Wir dürfen sich in seiner Gegenwart zurücklehnen und uns auf seine Führung verlassen.
Daher, wenn die Welt alle, in uns "eingefleischten“, Ängste wieder wachruft, hilft es, die Flucht zu ergreifen und die Geborgenheit beim Jesus zu suchen.
ER wartet geduldig auf uns und tröstet uns jede Zeit.
Wir sind nie alleine.
Jesus ist da!
Gehören Sie auch zu den Menschen, die Ungerechtigkeiten wahrnehmen und bekämpfen wollen?
Viele Menschen sehen sie: Die ungerechten Verhaltensweisen unserer Mitmenschen.
Diese gehen auch nicht selten mit einer Klage der Opfer einher.
In menschlichem Dasein gibt es keine Gerechtigkeit.
Diese einzuhalten ist menschlich unmöglich!
Denn kein Mensch ist gerecht!
Und jeder Mensch sieht nur die Ungerechtigkeiten, die auf ihn von außen "eindringen“.
Unser eigenes ungerechtes Verhalten bleibt für uns meist "zugedeckt“.
Was passiert aber, wenn wir Ungerechtigkeiten wahrnehmen?
Können wir darüber schweigen?
Oder können wir dabei einfach zur Tagesordnung übergehen und so tun, als ob nichts geschehen wäre?
Das wäre der falsche Ansatz, oder?
Gott sei Dank bleiben die meisten Menschen auch nicht stumm, wenn sie Ungerechtigkeiten wahrnehmen. Sie reagieren darauf. Das sollten wir auch!
Ob sich der ungerechte Zustand verändern lässt, hängt aber immer von der Situation ab und einer richtigen Reaktion darauf. Wie diese Reaktion aussehen kann, hängt es immer vom Einzelfall ab.
Denn, nehmen wir nur hypothetisch an, wir würden das Böse mit Bösem vergelten [das sehen wir in allen um uns tobenden, als auch vergangenen (Welt)Kriegen]:
Gibt es dabei wirklich "Gerechte" und "Gewinner“?
Oder wird dabei nur mehr Leid erzeugt, das nicht nur die "zwei miteinander kämpfenden Gegenpole“ betrifft, sondern auch viele unschuldige Unbeteiligten mit sich reißt?
Und können wir dabei dann auch "mit offenen Herzen der Gerechtigkeit" aussagen, dass das Böse bekämpft und das erlittene Leid vergolten wurde?
Wird damit die Gerechtigkeit wiederhergestellt?
Nein!
Damit wird i.d.R. nur Rache geübt.
Aber die Rache ist nur des HERRN!
Was können wir Menschen also tun?
Aufzeigen und Stopp sagen, wenn wir Ungerechtigkeit wahrnehmen?
Auf jeden Fall!
Bekämpfen?
Nein!!!
Lassen Sie uns lieber gemeinsam Beten lernen!
Denn wenn wir beten, konzentrieren wir uns auf die Liebe Gottes.
Der Hass wird sich dabei nicht mehr reproduzieren können!
Lassen Sie uns lernen, gemeinsam Frieden zu suchen und ihm nachzujagen.
Was in unserem Beispiel nichts anderes bedeutet, als friedliche Solidarität für alle ungerecht Behandelten zu üben, ihnen den möglichen Schutz zu gewähren und das wahrgenommene Leid zum HERRN zu tragen.
Das Böse, das in seiner bösen Macht wirkungslos bleibt, vernichtet sich eines Tages von selbst!
Genauer gesagt, lässt sich von Gottes Kraft vernichten.
Das hat uns Jesus mit der Auferstehung nach der Kreuzigung bewiesen.
Wir Menschen haben noch einen schweren langen Weg vor uns, um die Botschaft vom Kreuz in alle Facetten unseres Daseins hineintragen zu versuchen.
Hören Sie daher lieber auf die Worte der Offenbarung: Lasse das Böse Böse sein und konzentriere dich darauf das Gute zu tun, das du mit Gottes Hilfe vermagst, denn mehr musst du und wirst auch nicht machen können.
Herr Jesus Christus, wir können deine Größe nicht einmal ansatzweise begreifen und versuchen andauernd mit unseren menschlichen Mitteln die Welt neu zu ordnen. Ach HERR, wir sind nur deine kleinen und hilflosen Geschöpfe, die gerne die Welt anhalten und verändern würden, dabei aber außer Acht lassen, dass wir hierzu deiner Kraft bedürften. Wir sind nicht in der Lage das Universum menschlich in den Griff zu kriegen und blenden das nur aus - dabei führst du uns tagtäglich vor Augen, dass wir nicht einmal mehrstündige Regengüsse bewältigen können und darin trotz jeglichem menschlichen Fortschritt immer noch ertrinken. Wie klein und wie hilflos sind wir vor dir HERR. Zeige du uns deine Lösungswege, die wir nehmen sollten, um zu deinem Frieden zurück zu finden, den wir verloren haben. Lehre uns, dir zu vertrauen.
Wir alle sind dein!
Amen!
Wissen Sie welche Gaben Sie besitzen?
Ich meine damit insbesondere diese, die nicht nur Ihre Umwelt für sich als "nützlich und willkommen“ entdeckt und einsortiert hat.
Das tut die Welt immer!
Und alles was für sie nützlich ist, ist in der Welt herzlich willkommen!
Alles andere, sollte lieber nicht zum Vorschein kommen!
Warum ist das so?
Ganz einfach: Alle Systeme sind darauf bedacht, reibungslos zu funktionieren und beuten gezielt alle Ressourcen aus, die für die Organisation reibungslosen Verlaufs notwendig erscheinen und diese sichern können.
Ist das böse gemeint?
Nicht unbedingt!
Der zwingende "Verschleiß" wird einfach in Kauf genommen.
Das ist wie in einem mechanischen Uhrwerk, das einmal zum Laufen gebracht wurde und jedes Mal neue Kraft braucht, um aufgezogen zu werden, damit es weiter läuft.
Auch deshalb ist es für uns Menschen sehr wichtig, nicht nur diese Gaben zu sehen, die die ganze Welt von uns benötigt, um am Laufen gehalten zu werden.
Und unser himmlischer Vater wusste das schon im Vorfeld und legte in uns viel mehr Gaben hinein, als nur diese, die der funktionierenden Welt sichtbar und nützlich sind.
Und Sie denken sich vielleicht auch schon selber, was er damit bezwecken wollte?...
Klar: Der Mensch sollte auch für sich selber nützliche Gaben pflegen, mit denen er sich selber etwas gutes tun darf und Freude hat, seinem Schöpfer von ganzem Herzen zu danken, dass er ihn so wunderbar geschaffen hat!
Das macht unsere Beziehung zum HERRN sehr fruchtbar.
Kennen Sie Ihre besonderen Gaben?
Schauen Sie in sich hinein und gehen Sie auf Entdeckungsreise!
Ich wünsche Ihnen viel Freude an Ihren persönlichen Gaben!
Und teilen Sie diese auch unbedingt mit Jesus als Gegenüber.
ER wird Ihnen helfen, sich selber lieben und entfalten zu lernen.
Lieben Sie alles, was Sie tun?
Wenn wir "Dienst nach Vorschrift“ machen, macht uns das, was wir da machen gar keinen Spaß. Wir tun es nur deshalb, weil wir es machen müssen. Aus welchen Gründen auch immer?...
In dieser Situation lange zu verharren macht uns nicht nur zunehmend unzufriedener, sondern perspektivisch auch richtig krank.
Es ist daher sehr wichtig, solche Situationen "zu verlassen“.
Wichtig dabei aber ist, dass wir das nicht nur äußerlich tun.
Wesentlich wichtiger ist es, aus solchen Situationen innerlich "auszubrechen“.
Manchmal reicht es auch schon, die eigene Einstellung zu überprüfen.
Man kann sich dabei beispielsweise selber ganz ehrlich fragen:
"Wofür“ tue ich das, was ich gerade tue?
Wenn uns die eigene Motivation sichtbar vor Augen steht, werden wir die Sachverhalte mit anderen Augen betrachten können.
Die Last verändert für uns dann auch unmittelbar ihr "Übergewicht“ und wir können viel freier entscheiden, wie wir nun mit und in der Situation vorgehen können, damit wir wieder mehr Freude empfinden.
Auch hier können wir viel von Jesus lernen.
ER gab sich für uns hin und ist für uns auferstanden.
Am dritten Tage!
Damit verbunden ist auch die Botschaft: Halte nicht fest an schlechten Dingen, lasse sie lieber sterben und stehe mit Jesus auf nach diesem Tod.
ER wird dich dabei begleiten und dir auch helfen.
Dessen kannst du dir sicher sein!